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Gottesdienst mit Amnesty in der Stiftskirche

Die Themen Flucht, Fluchtursachen, Waffenexporte und "Grenzen in den Köpfen" kamen am 15. Oktober 2015 in der Stiftskirche Herrenberg zur Sprache. Pfarrer Ulrich Behrendts hatte zum Volkstrauertag die beiden Gruppen Amnesty International und "Ohne Rüstung leben" eingeladen, den Gottesdienst mitzugestalten. Jedes einzelne Thema wurde mit viel Hintergrundwissen in kurzen Vorträgen ausgeleuchtet. Auch die Fürbitten waren von Mitgliedern beider Gruppierungen formuliert und vorgetragen worden. Am Ende des Gottesdienstes konnte man sich noch über beider Arbeit informieren. Viele Besucher nutzten die Gelegenheit, um sich in eine Liste zur Teilnahme an zukünftigen Amnesty-Briefaktionen einzutragen. Außerdem konnte ein Brief gegen ausufernde deutsche Waffenexporte, adressiert an Wirtschaftsminister Gabriel, mitgenommen werden.

 
Stiftskirche

Infostand beim 48er

 
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Kleinstes Foltermuseum im Gäu mit Infostand

Plastiktüten, Autobatterien und Kopfhörer ─ eigentlich ganz harmlos. Oder doch nicht?

In Staaten, die Artikel 5 der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte bewusst ignorieren, erhalten derlei Alltagsgegenstände eine neue Bedeutung, denn in den falschen Händen verwandeln sie sich nur all zu leicht in Folterinstrumente. Das kleinste Foltermuseum im Gäu präsentierte am 13. Juni vor der Herrenberger Kreissparkasse einige der auf den ersten Blick banalen Utensilien, die in den Folterkellern von Ländern wie Ägypten, Äthiopien, China, Russland oder den USA zur Anwendung kommen. Erklärende Texte überließen es der Phantasie des Besuchers, sich die entsprechenden Szenarien auszumalen.

Wer erfahren wollte, wie es Menschen erging, die Bekanntschaft mit diesen Gerätschaften schlossen, erfuhr Hintergründe dazu an unserem Infostand und konnte sich per Unterschrift für die Abschaffung der Folter in der Praxis einsetzen ─ einem Ziel, zu dem sich die Vereinten Nationen bereits vor über 30 Jahren mit der Antifolterkonvention verpflichteten. Die Realität sieht anders aus: 141 Länder weltweit setzten sich in den vergangenen fünf Jahren über das absolut geltende Folterverbot hinweg.

 

Unterschriftenaktion beim Kirchentag in Stuttgart

Dank dem Einverständnis der Organisatoren konnten wir beim "Markt der Möglichkeiten" Unterschriftslisten für unseren Betreuungsgefangenen Azam Farmonov auslegen. Eine Urgent Action für Azam verteilten wir am 5. Juni beim Politischen Nachtgebet in der Lutherkirche in Bad Cannstatt. 175 Unterschriften kamen so zusammen. Herzlichen Dank allen Unterzeichnern!

 

Teilnahme bei der Kundgebung "Ja zu Vielfalt"

Seit vielen Jahren setzt sich Amnesty für den Schutz von Flüchtlingen ein. Und so ließen wir es uns nicht nehmen, uns am 23. Mai 2015 mit einem großen Amnesty-Banner bei der Tübinger Kundgebung "Ja zu Vielfalt" klar gegen Rassismus zu positionieren. Schon von weitem konnte man den gelben Schriftzug sehen und so schauten immer wieder neugierig gewordene Passanten bei uns vorbei.

 

Vortrag: Liebe ─ nicht ohne Selbstbestimmung über den eigenen Körper!

 

Mit wem will ich Sex haben? Wen heirate ich ─ will ich es überhaupt? Wie viele Kinder möchte ich haben und wann? All dies selbst entscheiden zu können ist Grundlage für ein eigenverantwortliches Leben. Voraussetzungen sind Sexualaufklärung, Zugang zu Verhütungsmitteln und medizinische Betreuung rund um Schwangerschaften - aber auch Freiheit von sexueller Gewalt und von sozialem Zwang „wie ich zu sein habe“. Diese wurden in unserer „westlichen“ Gesellschaft schrittweise mühsam (aber keineswegs vollständig) errungen. Weit davon entfernt sind viele andere Länder. Die Verweigerung der sexuellen und reproduktiven Rechte (SSR) reicht von verbreiteter sexueller Gewalt über Zwangsverheiratung ganz junger Mädchen bis hin zu fehlendem Zugang zu Gesundheitsdiensten, zum Totalverbot von Schwangerschaftsabbrüchen und zu harten Strafen für Homosexuelle.

Die Amnesty-Kampagne „My Body, My Rights“ nimmt einzelne Länder in den Fokus, in denen sich unterschiedliche Verletzungen der SRR derzeit ballen (Nepal, El Salvador, Länder des Maghreb, Burkina Faso, Irland).

Für diesen Vortrag im Rahmen der Herrenberger Frauenwochen "Brot und Rosen" konnten wir die Sprecherin der Themen-Koordinationsgruppe "Menschenrechtsverletzungen an Frauen", Gunda Opfer, gewinnen. Sie hat uns am 27. März 2015 im Klosterhof in den Themenkomplex eingeführt und machte am Morgen einen ersten Besuch in der Hilde-Domin-Schule, wo sie viele interessierte Schüler erwarteten.


Gunda Opfer Gunda Opfer
Gunda Opfer Gunda Opfer


Infostand im März

Über sexuelle und reproduktive Rechte informierten wir am 7. März 2015 vor der Spitalkirche und sammelten dabei Unterschriften.