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Abgeschlossene Aktionen 2013


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193 Unterschriften für den Briefmarathon 2013

Ein voller Erfolg war in diesem Jahr unsere Teilnahme am Briefmarathon. Uns wohlgesonnen zeigte sich das Gasthaus „Lamm“, so dass wir die Aktion dort durchführen und 104 Unterschriften sammeln konnten. Bis zum frühen Nachmittag informierten wir interessierte Herrenberger an einem Bistrotisch im Außenbereich und auch an der Theke, wo uns viel Aufmerksamkeit und Interesse entgegenschlug. Später hielten wir uns dann nur noch im Innenbereich auf. Insgesamt war es eine schöne Erfahrung, da die Aufgeschlossenheit der Menschen in diesem gemütlichen Ambiete recht groß war. Weitere 89 Unterschriften kamen bei unserer Präsenz im Schickhardt-Gymnasium zusammen, so dass wir insgesamt 193 Briefe versendeten – 43 nach Nigeria, 41 nach Myanmar, 47 nach Tunesien und 62 nach Russland. Vielen Dank allen, die sich beteiligten!

 

Mit Musik und Farbe für Ägyptens Zukunft

Den Einsatz für eine gerechtere Welt hat sich die Herrenberger Post-Core-Band „Emily Still Reminds“ auf die Fahnen geschrieben. Mit treibenden Beats, krachenden Riffs und wütenden Shouts kämpfen die vier Jungs für eine Gesellschaft, in der es sich zu leben lohnt.

Auch in Ägypten gehen die Menschen für eine bessere Zukunft auf die Straße. Ahmed Maher war mit dabei und engagiert sich seit der Rückkehr an seinen Studienort Tübingen per Twitter und Facebook für die ägyptische Revolution. Was er in seiner Heimatstadt Kairo erlebt hat, erzählte er am 8. November 2013 im Herrenberger Jugendhaus – und „Emily Still Reminds“ lieferten mit „Sacrety“ und „Conquest of Paradise“ den Soundtrack dazu. Den Vortrag moderierte Mitja Seibold, verantwortlich für die Menschenrechtsbildung von Amnesty International im Bezirk Tübingen.

In die mit Graffiti übersäten Straßen Kairos entführte schließlich die Ausstellung „Wände des Widerstands“, die die Revolution aus dem Blickwinkel der Streetart erfahrbar macht.

Wer Lust hatte, konnte dann auch noch selbst zum Pinsel greifen: Fünf Banner mit der berühmten Nofretete des ägyptischen Künstlers El-Zeft galt es auszumalen und individuell zu gestalten. Als Beitrag aus Herrenberg werden die Plakate Teil einer großen Protestaktion in Berlin sein: Anlässlich des dritten Jahrestags der Revolution demonstrieren Aktivisten von Amnesty International am 25. Januar 2014 mit einem bunten Riesenbanner aus 500 Nofretete-Plakaten – darunter auch die fünf Herrenberger Exemplare – für Ägyptens Zukunft vor der ägyptischen Botschaft in Berlin.

In Kooperation mit dem Jugendhaus Herrenberg und der Tübinger Hochschulgruppe von Amnesty International.

Für Ägypten Für Ägypten Für Ägypten
 

„Wände des Widerstands“ – Ausstellung über ägyptische Street Art in der Stadtbibliothek

Das berühmte Nofretete-Graffito des Künstlers El-Zeft, die „Wand der Märtyrer“ und unzählige farbenfrohe Street-Art-Kommemorationen – die Wände ägyptischer Metropolen verwandelten sich während der „Revolution des 25. Januars“ zu Klagemauern, zu Orten der Erinnerung, aber auch zu berührenden Zeugnissen des Muts der Demonstrierenden. Wie diese ihrer Unzufriedenheit und Enttäuschung, aber auch ihren Hoffnungen mit der Spraydose Luft machten, dokumentieren die „Wände des Widerstands“, eine Ausstellung von Amnesty International, die derzeit durch Deutschland tourt. Vom 1. bis zum 31. August 2013 waren die 20 Plakate auch in der Herrenberger Stadtbibliothek zu sehen und stießen auf reges Interesse.
Hier gibt es weitere Informationen zur Ausstellung.

 

Benefizkonzert für die Menschenrechte mit den "Treats"

The Treats

Seit 35 Jahren macht sich die Herrenberger Amnesty-Gruppe von der Gäumetropole aus für die Menschenrechte in aller Welt stark. Ein willkommener Anlass, so meinen wir, um alle Herrenberger Bürger einzuladen, mit uns gemeinsam zu feiern. Am 19. April 2013 um 20 Uhr hieß es deshalb in der Alten Turnhalle: Verstärker aufgedreht und die Ohren gespitzt! Die aus der Herrenberger Umgebung stammende Cover-Rock-Band „The Treats“ brachten mit Rock, Pop und aktuellen Chart-Hits die Halle zum Kochen. Von den Rolling Stones über Deep Purple bis hin zu Toto erweckten die sechs Musiker Rocklegenden wieder zum Leben, die einst Musikgeschichte schrieben.

Fotos vom Konzert gibt es hier.

Together Anders

 

Kooperation mit dem Kommunalen Kino - Dokumentarfilmabend: Willkommen Zuhause

Am 14. April 2010 wurde das Rückübernahmeabkommen zwischen Deutschland und Kosovo unterzeichnet. Seitdem finden zunehmend Abschiebungen von aus dem Kosovo stammenden Roma statt.

Wie gelingt es jemandem, der in Deutschland geboren und aufgewachsen ist, sich in einem fremden Land zu Hause zu fühlen, ohne dass er die Sprache beherrscht, ohne die Möglichkeit, die Straße in Ruhe und Sicherheit zu betreten?
Wie viele Träume und Hoffnungen bleiben da noch übrig?
Und wie fühlt man sich, wenn 40 Polizisten mitten in der Nacht an der Tür klingeln mit der Ankündigung: „Ihr habt 30 Minuten Zeit, eure Sachen zu packen.“?

Der Film ermöglicht einen Einblick in das Leben abgeschobener Roma im Kosovo und solchen, die in Deutschland von der Abschiebung bedroht sind.
Der ehemalige Herrenberger und Tontechniker Johannes Kuhn ist vor Ort!

Wann? Am 14. März 2013 um 20 Uhr
Wo? Im Kommunalen Kino

 

Gemeinsam für einen starken Vertrag zur Waffenkontrolle

Nachdem die Verhandlungen um einen starken Vertrag zur Kontrolle internationaler Waffenlieferungen im vergangenen Jahr durch den von den USA, China und Russland geforderten Aufschub vorerst auf Eis lagen, geht die UNO-Konferenz nun vom 18. bis zum 29. März 2013 in die zweite Runde. Noch immer gibt es mehr Regeln für den Handel mit Bananen als mit Waffen und weltweit stirbt jede Minute ein Mensch durch Waffengewalt. Wir haben also allen Grund, uns weiterhin dafür stark zu machen, dass die Lieferung von Waffen und anderer Rüstungsgüter beschränkt wird - sofern damit schwere Verletzungen der Menschenrechte und des humanitären Völkerrechts begangen werden könnten.

Fordern auch Sie Präsident Barack Obama auf, für den Arms Trade Treaty (ATT) zu stimmen! Hier geht’s zur Online-Petition.

Für weitere Informationen zum Verlauf der UNO-Konferenzen klicken Sie bitte hier.

 

Freispruch für Halil Savda

Halil Savda war in der Türkei angeklagt, mit friedlichen Protesten die "Öffentlichkeit vom Militärdienst entfremdet" zu haben. Im Dezember 2012 erfolgte das Urteil: Da eine demokratische Gesellschaft auch Meinungsfreiheit zulassen müsse, die andere schockieren oder stören könne, sei Halil Savda freizusprechen, so die Richter in ihrer Begründung. Savda hatte sich 2006 an einer Solidaritätsaktion mit Kriegsdienstverweigerern in Israel beteiligt und wurde deshalb Anfang 2012 zu einer Haftstrafe verurteilt. In der Türkei existiert kein alternativer Zivildienst und der Militärdienst ist für Männer zwischen 20 und 42 Jahren verpflichtend. Wehrdienstverweigerer müssen mit Haftstrafen rechnen. Amnesty Herrenberg hatte sich mit "Briefen gegen das Vergessen" im vergangenen Jahr für Halil Savda eingesetzt. (Quelle: Amnesty Journal 02-03/2013).

 

Erfolgreiche Beteiligung am Briefmarathon 2012

Nachdem unsere erste Teilnahme am Briefmarathon im vergangenen Jahr auf unerwartet große Resonanz stieß, beteiligten wir uns in diesem Jahr wieder an der weltweiten Aktion. Unser Herrenberger Aktions-Netzwerk und engagierte Herrenberger Bürger, für die Briefvorlagen im Weltladen in der Stuttgarter Straße auslagen, setzten sich mit ihrer Unterschrift für die Ägypterin Azza Sulaiman, Gao Zhisheng, die sudanesische Gruppe Girifna, Hussain Almerfedi und die Iranerin Narges Mohammadi ein. Rund 450 der 50 000 deutschen Appelle stammten so in diesem Jahr wieder aus Herrenberg. Ein toller Erfolg!